Entwicklung der Innenstadt

©Stadt Solingen

Die SEG koordiniert und setzt um

Die Solinger Innenstadt steht vor großen Herausforderungen – wie andere Innenstädte auch. Ursachen sind gesellschaftliche Veränderungen. So hat eine digitale Revolution begonnen, die sich dramatisch auf den Einzelhandel auswirkt. Das Kundenverhalten hat sich verändert, Leerstände sind die Folge. Solingen packt diese Aufgabe konsequent an: Die Innenstadt soll wieder zum lebendigen „Lebensort“ werden. Dazu gehört vor allem, dass man hier einkaufen „erlebt“, gut wohnt und sich gerne aufhält.

Das Ziel ist klar formuliert: Die City soll nachhaltig zu einem attraktiven Quartier umgestaltet werden, das unterschiedlichsten Nutzungen Raum gibt und sie miteinander vereint: Wohnen, Dienstleistungen, Gastronomie, moderner Einzelhandel, kleinflächiges und innovatives Gewerbe. Start-Ups und Freizeit – eingebettet in ein attraktives Umfeld, in dem beispielsweise schön gestaltete Plätze zum Verweilen einladen. Um den Neustart für die Innenstadt auf den Weg zu bringen und zu lenken, hat die Stadt verschiedene Konzepte und Strategien erarbeitet, etwa das städtebauliche Entwicklungskonzept „City 2030“ und die „Wohnbauoffensive“. Im notwendigen und gewaltigen Umbauprozess müssen viele Beteiligte an einem Strang ziehen - die Stadt, Investoren für Großprojekte, private Eigentümer. Öffentlichen Investitionen müssen private folgen.

Ansprechpartner

Carsten Zimmermann

Carsten Zimmermann

Geschäftsführer

Viele einzelne Projekte ergeben ein gesamtes Bild

Die SEG übernimmt dabei in Abstimmung mit den Stadtdiensten Stadtentwicklung und Stadtplanung die Rolle der Koordinatorin: Jedes Bauprojekt steht für sich, aber alle zusammen führen zu einem Gesamtbild.

Im Detail hat die SEG verschiedene Hüte auf:

  • Sie stimmt mit Investoren von Großprojekten ab, wie deren Rahmenpläne mit den Zielen der Innenstadtentwicklung zu vereinbaren sind, ob sich die „Puzzlestücke“ in das Gesamtbild einfügen oder angepasst werden müssen. Aktuell geht es beispielsweise um die Planung für das so genannte Omega-Gelände. Es besteht aus dem ehemaligen Evertz-Gelände, das der Investor Kondor-Wessels erworben hat und das angrenzende dreieckige Grundstück der Wirtschaftsförderung. Und es geht um die Nachnutzung des bisherigen Hauptgebäudes der Stadt-Sparkasse, die voraussichtlich 2023 in den Neubau am Neumarkt umzieht.
  • Die SEG kann für bestimmte Einzelprojekte in der Innenstadt als Entwicklerin und Umsetzerin agieren. Dafür muss sie von ihren Gesellschaftern beauftragt werden.   
  • Die SEG kann private Eigentümer beraten, wenn es um die Umgestaltung einer Immobilie oder eine mögliche Nachnutzung geht. So trägt sie dazu bei, dass Grundstücke und Immobilien attraktiver werden.
  • Ganz konkret gestaltet die SEG mit der „Gläsernen Werkstatt“ ein Leuchtturmprojekt in der Innenstadt, das auf benachbarte Immobilien ausstrahlen wird.