Gläserne Werkstatt

Federmann und Kampczyk design gmbh

Vom Kaufhaus zum Marktplatz für Ideen

Im ehemaligen Appelrath & Cüpper-Modekaufhaus im Herzen der Solinger Innenstadt entsteht die „Gläserne Werkstatt“. Der Innenraum wird dabei offen und flexibel gestaltet – so kann auf sehr unterschiedliche Nutzungen und Bedarfe eingegangen werden. Das Kölner Architektenbüro „raumwerk.architekten“ hat vielseitig nutzbare Raumelemente entwickelt und damit im Auswahlverfahren überzeugt. Sobald das Gebäude saniert ist, startet die Umsetzung innen.  

Im Detail

Die Gläserne Werkstatt besteht aus fünf Elementen:

  • Am Haupteingang entsteht ein großzügiger Eingangsbereich mit Empfangsshop.
  • Im Erdgeschoss findet eine Schneidwarenwerkstatt mit modernen Schleifböcken Platz. Außerdem werden kleinere Werkstätten eingerichtet mit stabilen Werktischen und mehreren Arbeitsplätzen. Sie können etwa für Reparaturformate oder Workshops genutzt werden. 
  • Ein modulares System aus Kuben im Obergeschoss bietet ganz individuelle Möglichkeiten: Präsentation, Werkstatt, Lager, Verkauf oder Büro auf kleinstem Raum. Sind die Kuben geschlossen, kann man durch eine halbtransparente Front hineinschauen.
  • Zusätzlich laden auf dieser Etage Lounge-Zonen zum gemütlichen Aufenthalt eine. Eine Präsentationsküche findet hier Platz, die bei Bedarf auch in anderen Teilen des Gebäudes eingesetzt werden kann. Hier können etwa Workshops mit Kochkursen angeboten werden.
  • Das Innovationsforum im Untergeschoss bietet eine Dialog- und Demonstrationsplattform und zudem die Möglichkeit, Produkte und Produktwege zu testen.

Auch der Außenraum vor der Gläsernen Werkstatt soll genutzt werden. Hier sind unter anderem Urban Gardening Boxen vorgesehen.

Die bauliche Umwandlung vom leerstehenden Kaufhaus zur Werkstatt wird durch das Architekturkonzept zum Teil des Projektes, nachhaltiges Wirtschaften und die Möglichkeit von Recycling ist mitgedacht.  So wird der alte Innenausbau auch zum Baumarkt und Materiallager für die neue Nutzung. Das gibt dem Umbau eine ganz eigene und individuelle Materialität, die sogar die Geschichte des früheren Kaufhauses integriert. 

Gefördert durch:

Das Projekt „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“ mit dem Teilprojekt „Gläserne Werkstatt“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert: