Gläserne Werkstatt

©Federmann und Kampczyk design gmbh

Global nachhaltige Kommune Solingen

Als „Global nachhaltige Kommune NRW“ geht Solingen mit gutem Beispiel voran: Auf lokaler Ebene werden die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung gestellt. Zugrunde liegt die Solinger Nachhaltigkeitsstrategie, die 2018 politisch beschlossen wurde.  

Die Gläserne Werkstatt als Leuchtturmprojekt

Die Gläserne Werkstatt setzt Solinger Nachhaltigkeitsziele konkret und anschaulich um. Sie bindet Akteure aus Solingen und der Region ein. Und sie fördert die Entwicklung und Herstellung sowie den Konsum nachhaltiger Produkte, die in der Region entstehen. So zeigt sie, wie Wirtschaft sich sozial und ökologisch nachhaltig entwickeln kann und ermöglicht zugleich lokal und global verantwortungsvollen Konsum.  

Ziel ist es, ein „bergisches Qualitätslabel für nachhaltig produzierte Produkte und Dienstleistungen“ zu entwickeln. Verbraucher werden so motiviert, sich für nachhaltig erzeugte Waren und Dienstleistungen zu entscheiden. Und wer produziert, kann seine besondere Qualität deutlich machen: Das Label steht für die Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit – von der Auswahl des Rohstoffs über den Produktionsprozess bis hin zur Nutzung des fertigen Produkts.    

Hintergrund: Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Die Agenda 2030 wurde im September 2015 auf einem Gipfel der Vereinten Nationen von allen Mitgliedsstaaten verabschiedet. Die internationale Staatengemeinschaft drückt damit die Überzeugung aus, dass sich globale Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Kernstück ist ein Katalog, der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) formuliert. Sie betreffen Soziales, Umwelt und Wirtschaft. 

Vor dem Hintergrund der Ziele, die die Agenda 2030 formuliert, hat Solingen seine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Sie wurde 2018 einstimmig politisch beschlossen und definiert richtungsgebende, bewusst ambitionierte und konkrete Ziele: Sie beschreibt ein gewünschtes Zukunftsbild - für die Menschen in Solingen und für Solingens Partner in der Welt.

Wie die Ziele in konkretes Handeln münden, beschreibt das Maßnahmenprogramm. Mehr als 200 Projektvorhaben in sechs Handlungsfeldern zeugen von der Dynamik des Umsetzungsprozesses. 

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Gefördert durch:

Das Projekt „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“ mit dem Teilprojekt „Gläserne Werkstatt“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert: