Reaktivierung: Von der Brach- zur Baufläche
Die Nordrhein-Westfalen-Initiative „Go4Bauland“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Aktivierung von ungenutzten Grundstücken, um Brachflächen wieder zu Bauflächen werden zu lassen. Nach einem Aufrufverfahren stehen jetzt die ausgewählten Kommunen für 2026 fest, mit dabei ist auch Solingen. Das teilte jetzt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit. „Ich freue mich, dass wir ausgewählt wurden. Die Entwicklung von Brachflächen und die Schaffung von neuen Wohngrundstücken gehört ja ganz zentral zum Aufgabenportfolio der SEG. Die Unterstützung von der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft ist für uns sehr wertvoll,“ erklärt SEG-Geschäftsführerin Julia Kunz.
Neben Solingen profitieren auch Emsdetten, Gladbeck, Heinsberg, Wesel, Datteln, Weeze, Viersen, Wuppertal, Bergisch Gladbach, Beelen, Herten, Senden, Hamm, Lippstadt und Espelkamp von dem Programm. Mit Know-How unterstützt werden die Städte und Kommunen im Auftrag des Ministeriums von der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN. „Brachflächen sind die offenen Wunden unserer Städte und Gemeinden. Mit ‚Go4Bauland‘ sollen diese Wunden geschlossen und Brachflächen wieder zu Bauflächen werden,“ sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung. Insgesamt gehe es um rund 127 Hektar Fläche, die aktiviert werden wollen.
Bisher werden 137 Kommunen mit 387 Standorten und einem Entwicklungspotenzial von rund 2.077 Hektar Fläche durch die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN bei der Reaktivierung von Grundstücken unterstützt. Mit „Go4Bauland“ klärt NRW.URBAN im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen die zu einer Aktivierung notwendigen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel planungsrechtliche und wirtschaftliche Möglichkeiten.
