Darum kümmern wir uns

Solingen ist eine wachsende, prosperierende Stadt. Diese positive Entwicklung bringt neue Herausforderungen mit. So werden beispielsweise weitere Kitas und Schulen benötigt, es muss passenden Wohnraum geben und auch Standorte für Gewerbe und Dienstleistung – in urbanen Quartieren beides im Nutzungsmix. Vor allem brachliegende Grundstücke bieten Potenzial, das aber zunächst geschöpft werden muss. Die Themen haben dabei gesamtstädtische Bedeutung. Hier packt die Stadtentwicklungsgesellschaft an – konzentriert und mit gebündelten Kompetenzen. Das Aufgabenportfolio ist dabei nicht „in Stein gemeißelt“. Es orientiert sich an jeweils aktuellen Herausforderungen und entwickelt passende Lösungen.

Entwicklung von Brachflächen

In Solingen sollen urbane Quartiere mit hoher Lebensqualität entstehen, geprägt von einem breit angelegten Mix aus Gewerbe, Dienstleistung und Wohnen ergänzt durch weitere attraktive Nutzungen wie Gastronomie, Freizeit, Erholung und Kultur. Dieses Entwicklungsziel soll vor allem auch dort greifen, wo Flächen brachgefallen sind – oftmals in Innenstadtlagen.

Für Investoren sind solche Grundstücke aus wirtschaftlichen Gründen oft nicht interessant. Um sie nutzen zu können, müssten sie zunächst etwa Altlasten entsorgen oder alte Gebäude abreißen. Das ist teuer und bringt keinen Gewinn.

Wenn sich keine privatwirtschaftliche Entwicklung abzeichnet, kommt die SEG auf den Plan: Sie erstellt städtebauliche Konzepte, um solche Brachflächen neu zu erschließen, baureif zu machen und so die Wirtschaftlichkeit herzustellen, die zu weiterem Handeln motiviert.

Bau von Gebäuden der kommunalen Infrastruktur

Da Solingen wächst, werden mehr Kitas und Schulen gebraucht, möglicherweise auch andere Gebäude der kommunalen Infrastruktur, etwa Sport- oder Kulturbauten.

Damit solche Neubauten in angemessener Zeit entstehen können, bündelt die SEG Kompetenzen. So kann sie die Aufgaben konzentriert und effizient angehen, Leistungen und Aufträge zügig vergeben – bei Bedarf auch für die Sanierung vorhandener Gebäude.

Damit entlastet die SEG die Verwaltung und schafft dort Kapazitäten für andere Aufgaben. Auch die weiteren Gesellschafter können Bauaufgaben an die SEG übertragen.

Entwicklung von Immobilien und Grundstücken

Die SEG erstellt Konzepte zur Entwicklung unterschiedlich genutzter Immobilien, die den Gesellschaftern gehören. In erster Linie bieten sich dabei kommunale Wohnungsbestände oder Geschäftsgebäude der Gesellschafter an. Dabei gibt es zwei mögliche Alternativen: Das Gebäude geht in das Eigentum der SEG über oder der jeweilige Eigentümer beauftragt die SEG als Dienstleister.

Über die Konzeptphase hinaus setzt die Gesellschaft bei Bedarf auch um – bis hin zu Sanierung, Abriss oder Neubau. Ebenso kann die die SEG unbebaute Grundstücke übernehmen und sie bebauen – oder sie wird als Dienstleister dazu beauftragt.

Neubau von Wohnungen

Solingen braucht mehr Wohnraum. Grundstücke, die sich für eine Bebauung eignen, sind im Stadtgebiet vorhanden – in Baulücken, auf Grundstücken, die bisher untergenutzt sind, vereinzelt auch auf der „Grünen Wiese“. Diesen Schatz gilt es zu heben. Die SEG führt Wettbewerbe und andere Qualifizierungsverfahren durch, um vor allem Grundstücke der Gesellschafter für den Neubau von Wohnungen – vorzugsweise im geförderten Segment – zu gewinnen.

Auch für den Wohnungsneubau stehen vor allem Grundstücke im Fokus, die vorbelastet sind und deren Entwicklung durch Dritte deshalb schwierig bis unmöglich ist. Ziel ist es auch hier, vor allem Brachen ganzheitlich zu entwickeln und urbane Quartiere mit einem ansprechenden Nutzungsmix zu schaffen.

Neuordnung städtebaulicher Problemgrundstücke

Sie sind hässlich, zerstören das Stadtbild und demotivieren die Nachbarschaft: vernachlässigte Grundstücke oder auch „Schrottimmobilien“ – einzelne Häuser oder ganze Gebäudekomplexe. Solche Grundstücke oder Immobilien gehören meist nicht der Stadt. Die SEG kann sie erwerben, entwickeln und dann wieder dem Markt zuführen.