Gläserne Werkstatt

©Federmann und Kampczyk design gmbh

Produzieren, partizipieren und profitieren

Mitten in der Solinger Innenstadt entsteht die „Gläserne Werkstatt“. Sie soll zu einem Ort werden, an dem das, was vor unserer Haustür – in Solingen und in der Region – hochwertig und nachhaltig entwickelt und produziert wird, zu sehen, zu erleben und zu erwerben ist. Lokale Manufakturen, Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe,  Produktions- und Dienstleistungsunternehmen finden hier einen gemeinsamen Raum, in dem sie zeigen können, welche Innovationskraft in ihnen steckt. Dabei geht es um weit mehr als Präsentation und Verkauf unter einem Dach. Produktionsprozesse werden gläsern:  Es wird demonstriert, erklärt, vorgeführt und zum Experimentieren eingeladen.  

Ausstellungen, Workshops, Seminare, Verkostungen – alles ist möglich. Angesprochen werden Verbraucherinnen und Verbraucher, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Touristen und alle, die sich für die „Urbane Produktion“ interessieren oder deren Interesse geweckt werden soll. „Produzieren, Partizipieren und Profitieren“ lautet das Motto. Die Bandbreite ist groß: Lebensmittel, Haushaltswaren, Möbel oder Klingen, 3 D-Druck, Oberflächen- oder Umwelttechnologie – alles ist denkbar, wenig festgelegt. Auch dazu passt die „Werkstatt“: Sie ist ein kreatives Milieu, in dem Ideen wachsen können. Gemeinsamer Nenner: Regionalität, Nachhaltigkeit, Qualität. Es soll ein „bergisches Qualitätslabel für nachhaltig produzierte Produkte und Dienstleistungen“  entwickelt und in der Region verankert werden.

Ansprechpartner

Christian Darmann

Christian Darmann

Team „Gläserne Werkstatt“

Julia Dinnebier

Julia Dinnebier

Team „Gläserne Werkstatt“

Almuth Finke

Almuth Finke

Team „Gläserne Werkstatt“

Die „Gläserne Werkstatt“ bringt Leben in die Stadt

Damit wird die „Gläserne Werkstatt“ zu einem Baustein der lokalen und regionalen Wirtschaftsförderung: Sie unterstützt  die Entwicklung, Herstellung und den Konsum von nachhaltigen Produkten, stärkt die Wertschöpfung der Unternehmen und erhöht so die Stabilität der Wirtschaft. Und sie setzt neue Impulse für Unternehmensgründungen sowie neue und kooperative Wirtschaftsformen. Vor allem aber: Das spannende Projekt bringt Leben in eine Immobilie im Herzen der Stadt, die lange leer gestanden hat. Es führt Menschen in die Innenstadt, die die „Gläserne Werkstatt“ besuchen. Das sorgt mit für die Aufbruchstimmung, die notwendig ist, um das Quartier zukunftsfähig zu entwickeln. Die Innenstadt soll wieder zum „Lebensort“ werden. 

Aufgabe der SEG ist es, die „Gläserne Werkstatt“ auf den Weg zu bringen. Die Finanzierung durch Fördermittel der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen steht, der Bewilligungsbescheid liegt vor. Die SEG hat die Immobilie angemietet und kümmert sich nun darum, sie baulich passend herzurichten. Qualifiziertes Personal wurde bereits gefunden. Dann geht es in einem ersten inhaltlichen Arbeitspaket vor allem darum, Partner und Akteure zu finden, die die Werkstatt mit Leben füllen. Darüber hinaus baut die SEG eine Trägergesellschaft auf, die das Projekt nach der Förderphase (Ende 2022) übernimmt.

Gefördert durch:

Das Projekt „Urbane Produktion im Bergischen Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Quartiersentwicklung“ mit dem Teilprojekt „Gläserne Werkstatt“ wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert: