Strategiekonzept

Kartengrundlage: @Stadt Solingen, Design Federmann und Kampczyk design gmbh

Strategisch planen und umsetzen

Mit ihrem Start hat die SEG bereits zentrale Aufgaben für die Entwicklung Solingens übernommen: In Ohligs baut sie eine Kita und geförderte Wohnungen, in der City bringt sie die Gläserne Werkstatt auf den Weg. Aber wie geht es in den nächsten Jahren weiter? Das Ziel ist klar formuliert: Die SEG soll den Standort Solingen weiter nach vorne bringen und stärken. Deshalb widmet sie sich Aufgaben und Themen, die von gesamtstädtischer Bedeutung sind.

Im Fokus stehen dabei einerseits aktuelle Problemlagen: Die SEG reagiert dort, wo es bisher nicht optimal lief. Sie kümmert sich im positiven Sinne um „Stadtreparatur“. Zudem packt sie aber auch Projekte an, die dazu beitragen, dass es gar nicht erst zu städtebaulichen Fehlentwicklungen kommt. Die notwendige Entscheidungsgrundlage soll ein Strategiekonzept liefern, das aufzeigt, welche Projekte in den fünf Themenbereichen der SEG in den nächsten Jahren sinnvoll umgesetzt werden können und welche Priorität sie haben. 

Ansprechpartner

Carsten Zimmermann

Carsten Zimmermann

Geschäftsführer

Strategiekonzept beschreibt und priorisiert 

Noch in diesem Jahr soll ein externer Dienstleister damit beauftragt werden, das Strategiekonzept zu erarbeiten, in enger Abstimmung mit den Gesellschaftern der SEG und der Politik. Dabei soll der Dienstleister Expertise zu verschiedenen Themen mitbringen, zum Beispiel Stadtplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur, Klimaschutz und Klimaanpassung, erneuerbare Energien, Immobilienökonomie und Digitalisierung. Die Ausschreibung bereitet die SEG gemeinsam mit dem Fachbeirat vor. Seine Mitglieder sind in ganz Deutschland tätige Expertinnen und Experten, die über große Erfahrung in der Erstellung solcher Konzepte verfügen.

Das Strategiekonzept soll mögliche Projekte aufführen und priorisieren. Es soll Aussagen treffen zu Laufzeiten, Kosten und Finanzierung, Fördermöglichkeiten, Rentierlichkeit, möglichen Projektpartnern, Marketingmaßnahmen und Vermarktung sowie benötigtem Personal. Und es soll auch Aufschluss darüber geben, ob für die Umsetzung möglicherweise unterhalb der SEG eine eigene Projektgesellschaft mit weiteren Partnern gegründet werden sollte. Das Strategiekonzept soll bis etwa Mitte 2021 vorliegen.