Strategiekonzept

Kartengrundlage: @Stadt Solingen, Design Federmann und Kampczyk design gmbh

Strategisch planen und umsetzen

Mit ihrem Start hat die SEG bereits zentrale Aufgaben für die Entwicklung der Stadt Solingen übernommen In Ohligs baut sie eine Kita und geförderte Wohnungen, in der City bringt sie die Gläserne Werkstatt auf den Weg. Aber wie geht es in den nächsten Jahren weiter? Das Ziel ist klar formuliert: Die SEG soll den Standort Solingen nach vorne bringen und stärken. Deshalb widmet sie sich Aufgaben und Themen, die von gesamtstädtischer Bedeutung sind.

Da geht es zum einen darum, aktuelle Problemlagen anzupacken und dort zu reagieren, wo es bisher nicht optimal lief. Die SEG kümmert sich im positiven Sinne um „Stadtreparatur“. Sie packt aber auch dort an, wo Weichen gestellt werden müssen, damit es gar nicht erst zu städtebaulichen Fehlentwicklungen kommt. Zudem unterstützt sie beim Bau notwendiger Infrastruktur einer zur Rheinschiene ausgerichteten, wachsenden Stadt.

Die Themenfelder, in denen sich die SEG grundsätzlich bewegt, sind klar umrissen: Entwicklung von Brachflächen, von Immobilien und Grundstücken, Bau von Gebäuden der kommunalen Infrastruktur, Neubau von Wohnungen, neue Perspektiven für städtebauliche Problemgrundstücke.

Damit zeigt sich aber auch: Die Aufgabenvielfalt ist groß. Zugleich liegt aber auf der Hand, dass die SEG nicht überall eingreifen kann. Was ist also sinnvoll und leistbar? Es gilt, Schwerpunkte zu setzen, zu fokussieren, zu priorisieren, ein Projekt zu übernehmen oder sich auch von Ideen abzugrenzen. Aber nach welchen Kriterien fällt die Entscheidung?

Ansprechpartner

Carsten Zimmermann

Carsten Zimmermann

Geschäftsführer

„Leitplanken“ ziehen, Profil schärfen

Aufschluss bringt das Strategiekonzept, das aktuell erarbeitet wird. Ziel ist es, innerhalb der Themenfelder „Leitplanken“ zu ziehen, zwischen denen sich die SEG mit ihrem Leistungsspektrum bewegt. Ihr Profil wird sich damit weiter schärfen. Es gilt auch, Schnittstellen zu anderen Beteiligten in der Stadt zu ermitteln, um etwa Synergien zu erzielen oder vorhandene Kompetenzen nutzen zu können. Wie kommuniziert die SEG, welche Netzwerke und Schlüsselakteure bindet sie ein? Das sind wichtige Fragen. Vor allem aber müssen Ideen und Modelle entwickelt werden, die die Finanzierbarkeit und Rentierlichkeit von Projekten beleuchten und die geeignet sind, der SEG langfristig ein solides wirtschaftliches Fundament zu geben.

Entwickelt wird das Strategiekonzept vom Büro „Urban Catalyst“. Es hatte sich im Wettbewerb, an dem insgesamt vier Büros beteiligt waren, durchgesetzt und mit seiner Herangehensweise zur Konzepterarbeitung sowie mit ersten inhaltlichen Ansätzen überzeugt. In einem kooperativen Planungs- und Beteiligungsverfahren wird das Strategiekonzept nun bis zum Jahresende ausgearbeitet und der Politik vorgestellt.